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EIP-Agri

Die EU möchte mithilfe der Europäischen Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" (EIP-Agri) frischen Wind ins landwirtschaftliche Innovationsgeschehen bringen. Durch diesen neuen Bottom-up-Ansatz sollen sogenannte Operationelle Gruppen (OGs) einen besseren Austausch zwischen Praxis und Forschung fördern. Die OGs werden künftig zu Keimzellen einer innovativen Projektarbeit, die eine nachhaltige und produktive Land- und Forstwirtschaft zum Ziel hat.
Der Gedanke der EU-Kommission ist einfach: Künftig soll "Mehr mit Weniger" produziert werden. Das heißt, die Land- und Forstwirtschaft soll zum einen produktiver werden, aber zum anderen gleichzeitig bei der Produktion weniger Ressourcen verbrauchen, also nachhaltiger werden. Ziel ist die quantitative und qualitative Lücke, die zwischen der derzeitigen Produktionsweise und einer ressourcenschonenderen klafft, durch Innovationen zu schließen. Dabei kann es sich um Produktinnovationen handeln, wie zum Beispiel einen neuen Abluftfilter im Stall, und auch um Prozessinnovationen, die vorhandene Technologien in einen neuen Kontext bringen. Als Beispiel mag hier GPS dienen, das einst vom Militär entwickelt wurde, dann mit precision farming in der Landwirtschaft zum Einsatz kam und heute in jedem PKW als Navigationshilfe zu finden ist.

Quelle: DVS, https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/themen/eip-agri, Stand: 5.08.2019

Weiterführende Informationen

EIP-Projekte gibt es in ganz Europa. Informationen zu allen Projekten und Operationellen Gruppen finden sich unter https://ec.europa.eu/eip/agriculture/en/my-eip-agri/operational-groups.

Informationen zu Projekten in ganz Deutschland finden sich bei der DVS – Netzwerk ländliche Räume unter https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/themen/eip-agri.

Informationen speziell zu EIP-Projekten in Baden-Württemberg finden sich unter https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/MLR.Foerderung,Lfr/Startseite/Foerderwegweiser/EIP-Projekte.

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